MAG-Dachau

Vielfalt | Lernen | Miteinander

Welttag des Buches 2022

Am 23. April 2022 war der Welttag des Buches.

Im Rahmen dieses Tages besuchte ein Teil der Deutschklasse am 3. Mai 2022 die Buchhandlung „Subtext“ am Sparkassenplatz.

Dort bekamen wir von Frau Hegener viele Informationen über die im Jahr 2021 eröffnete Buchhandlung und die Entstehung bzw. Entwicklung von Büchern. Neben Schokolade und Malbüchern, bekam jeder Schüler auch den Comicroman „Iva, Samo und der geheime Hexensee“ geschenkt.

Außerdem erfuhren wir Interessantes rund um das Thema Buch aus dem Guinness Buch der Rekorde.

Weißt du welches das älteste, größte, kleinste oder teuerste Buch ist? Schau doch einfach mal bei „Subtext“ vorbei und frag nach.

Coronaregelungen ab 1. Mai 2022

Die „3G-Regel“ endet ab Mai. Für die Teilnahme am Präsenzunterricht, an sonstigen Schulveranstaltungen sowie an der Mittagsbetreuung bzw. für das Betreten des Schulgeländers ist ab 1. Mai 2022 kein Testnachweis mehr erforderlich.

Positiv getestete Personen müssen weiterhin 5 Tage in Isolation, eine gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes ist nicht erforderlich. Beginn der Isolation ist der Tag, an dem das positive Testergebnis bekannt wurde. Die Isolation endet, wenn man nach 5 Tagen für mindestens 48 Stunden keine Symptome hat. Ein Freitesten ist nicht mehr erforderlich. Hatte man 48 Stunden vor Ablauf der 5 Tage noch Symptome, so verlängert sich die Isolation so lange, bis man mindestens 48 Stunden Symptomfrei ist, spätestens jedoch nach 10 Tagen.

Nach dem Ende der Isolation wird das Tragen einer FFP2 Maske für 5 Tage empfohlen.

Kontaktpersonen unterliegen keine Quarantäneverpflichtungen mehr, es wird jedoch empfohlen, sich 5 Tage selbst zu testen. Diese Tests sind freiwillig und erfolgen eigenverantwortlich zu Hause.

Ein Ziel vor Augen

Suche nach Praktikum und Ausbildungsplatz

Konrektor Thomas Hendler, Mutter Jacqueline Ruf und die Schüler Alesia Hysenaj, Patrick Caracciolo sowie Hristo Angelov (von li). (Foto: Arbeitskreis SchuleWirtschaft Dachau/Riffert)

Schüler aus der achten Klasse der Mittelschule an der Anton-Günther-Straße in Dachau und eine Mutter schildern ihre Erfahrungen bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen

»Also, einfach war es nicht. Ich habe mit meiner Tochter mitgezittert, bis sie einen Ausbildungsplatz gefunden hat«, sagt Jacqueline Ruf, die als Schulbegleiterin an der Mittelschule an der Anton-Günther-Straße arbeitet. Ihre Tochter Joana hat hier im letzten Jahr den Qualifizierenden Schulabschluss erlangt. Kurz vor Schuljahresende war sie noch immer auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. In einer Arztpraxis konnte sie schließlich Berufsluft schnuppern und dort auch ihre Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten beginnen. Wegen der Corona-Regeln war es für Joana lange kaum möglich, Praktika zu absolvieren.

Das bestätigt auch der Konrektor der Mittelschule an der Anton-Günther-Straße, Thomas Hendler. Der engagierte Pädagoge ist an seiner Schule für den Kontakt zu Unternehmen

zuständig und aktiv im Arbeitskreis SchuleWirtschaft Dachau. »Die letzten beiden Jahre waren schwierig. Es gab eine Zeit lang die Vorschrift, dass ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 die Betriebe keine Praktikanten mehr beschäftigen durften. Dadurch fehlt vielen die Erfahrung im Wunschberuf«, berichtet Konrektor Hendler.

Bewerben mit einem Klick

Einfach ist die Suche nach einem Praktikum wegen Covid leider immer noch nicht. Diese Erfahrung hat auch Hristo Angelov gemacht. Er besucht die achte Klasse der Mittelschule an der Anton-Günther-Straße. Nach dem Schulabschluss möchte er gern eine Ausbildung zum Bürokaufmann beginnen. Hristo hatte auch schon einen Praktikumsplatz gefunden. Voller Freude erschien er am ersten Tag im Anzug bei der kleinen Firma. Doch dann waren der Chef und weitere Mitarbeiter in Quarantäne, so dass sich niemand um ihn hätte kümmern können. Also wurde Hristo zurück in die Schule geschickt. Jetzt sucht er wieder eine Praktikumsplatz: »Ich habe mir gestern die Seite Bildungsnavi.org angeschaut und mit einem Klick eine Bewerbung abgeschickt«, berichtet er.

Seine Klassenkameradin Alesia Hysenaj hat bereits Praxisluft im Büro gesammelt. »Ich habe mich bisher nicht sehr für die Arbeit am PC interessiert. Seit ich im Praktikum war, weiß ich, wie wichtig das ist und mache jetzt mehr im Fach Wirtschaft«, betont sie zielstrebig. Patrick Caracciolo, der mit den beiden die achte Klasse besucht, hat in einem Autohaus erste Praxiserfahrungen gesammelt. »Ich habe einen Tag lang Autoreifen getragen. Das war ziemlich anstrengend, aber wichtig«, schmunzelt er. »Und dann habe ich bei der Beratung und im Verkauf dabei sein können. Das war sehr interessant.« Sein Berufsziel steht seither jedenfalls fest: »Ich möchte Automobilkaufmann werden.«

Berufspraktika verändern Jugendliche

Junge Menschen veränderten sich durch die Berufspraktika, erklärt Thomas Hendler. »Danach wissen sie, worum es geht und sie haben ein Ziel vor Augen«, weiß der Konrektor. Allerdings hätte die lange dauernde Corona-Pandemie einige Änderungen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz bewirkt. Vor Corona war den Achtklasslern nach ein bis zwei Praktika klar, was sie werden wollten und sie bewarben sich bereits für das übernächste Ausbildungsjahr. »Mittlerweile merke ich, dass die Schüler generell nicht mehr dieses langfristige Denken haben, weil sie zu oft erleben mussten, dass dann doch alles anders gekommen ist.« Absolventen bewerben sich oft kurzfristig in der Hoffnung, dass sie in drei Monaten einen Ausbildungsplatz finden könnten. »Die Unternehmen sind nun in der Pflicht, sich auf diese andere Generation einzustellen und ihnen Perspektiven zu bieten. Vor allem müssen sie als ersten Schritt Praktika anbieten, am besten über das regionale Bildungsnavi.« (rif)

Wir heißen ukrainische Schüler*innen willkommen

Im Landkreis Dachau werden an jeder Schule bis Schuljahresende schnell und unbürokratisch geflüchtete Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine aufgenommen.

Egal an welche Schule sich die Schüler*innen wenden, es wird dort ein Aufnahmegespräch geführt, bei dem ein – auch in ukrainischer Sprache vorliegender – zentraler Aufnahmebogen ausgefüllt wird.

Den Aufnahmebogen können sie HIER herunterladen.
анкета прийняти українських біженців в середніх школах району Дахау

Sämtliche Aufnahmebögen gehen an eine für den Landkreis eingerichtete Steuerungsgruppe, die einmal pro Woche eine Zuordnung der Schüler*innen an die Schulen im Landkreis vornimmt. Neben Begabung und Wohnort ist das zentrale Kriterium der Platz an den jeweiligen Schulen.

Mit der Aufnahme sind die Kinder in den Schulalltag, vor allem aber in eine Klassengemeinschaft integriert. Gleichwohl können sie sich auch als Gemeinschaft ukrainischer Schüler*innen in Willkommensgruppen wahrnehmen. Soweit dies für die einzelnen Schulen organisierbar ist, bekommen sie besondere Angebote im kreativen, sportlichen oder gemeinschaftsbildenden Bereich sowie Angebote zur ersten Begegnung mit der deutschen Sprache. Ebenso werden die Rahmenbedingungen geschaffen, dass sie auch weiterhin am Distanzunterricht teilnehmen können. Dieser wird vom ukrainischen Bildungsministerium und teilweise auch von den bisher besuchten Schulen online zur Verfügung gestellt und soll unter anderem dafür sorgen, dass die Kinder den Kontakt zu ihrer ukrainischen Heimat und Bildung nicht verlieren.

Die zentrale Steuerungsgruppe steht unter der Leitung des Schulamtes Dachau. Neben der Schulamtsleitung gehören ihr vom Ministerium delegierte Direktorinnen und Direktoren der Realschulen, Gymnasien und der Berufsschule an. Ihre wesentlichen Aufgaben sind die Organisation der Aufnahme sowie die wöchentliche gerechte Zuordnung aller Schülerinnen und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe an die weiterführenden Schulen im Landkreis. Die Aufnahme an Grundschulen erfolgt an der Sprengelgrundschule vor Ort, die Aufnahme an Förderschulen wird über die Regierung geregelt.

Für die kostenlose Schülerbeförderung der ukrainischen Schüler*innen wird gesorgt.

So funktioniert die Anmeldung

  1. Nach der Anfrage bei einer beliebigen Schule erfolgt ein Aufnahmegespräch mithilfe eines Aufnahmebogens (Download) entweder sofort oder innerhalb der kommenden beiden Werktage. Die Voraussetzung für die Anmeldung ist ein Nachweis der Registrierung und ein Pass. Der Anmeldebogen, der in Deutsch und Ukrainisch verfasst ist, kann bereits vorab ausgefüllt werden (muss aber nicht).
  2. Nach dem Aufnahmegespräch, das sich ganz am Aufnahmebogen orientiert, bekommt die/der Aufnahme suchende Schüler*in:
    • von der Schulleitung entweder sofort einen Platz an der eigenen Schule zugesagt oder
    • innerhalb kurzer Zeit von der aufnehmenden Schule die Information, dass sie/er entweder am folgenden Dienstag oder am Dienstag darauf mit dem Schulbesuch beginnen und den Rest des Schuljahres an der aufnehmenden Schule bleiben kann.
  3. Start am kommenden Dienstag oder Dienstag darauf.
  4. Nach dem Ende Schuljahres 2021/22 bekommt die Familie eine Empfehlung für die zu besuchende Schulart im Schuljahr 2022/23.

Infos: Unterrichtsbetrieb ab 3. April

Folgende Änderungen ergeben sich aus der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes:

  • Schüler*innen und Schulpersonal müssen in der Schule und auf Begegnungsflächen um die Schule keine Maske mehr tragen.
  • Wir testen weiterhin alle 2 Tage, bei Coronafällen innerhalb einer Klasse wird täglich getestet.
  • Für Besucher*innen der MAG gilt weiterhin die 3G-Regel.

Angesichts der hohen Inzidenzen wird weiterhin empfohlen freiwillig eine Maske zu tragen, was selbstverständlich auch im Unterricht möglich ist. Auch die Hygieneregeln sind weiterhin von großer Bedeutung! (Lüften, regelmäßig Händewaschen, einhalten der Hust- und Niesetikette. )

Den entsprechenden Elternbrief finden sie HIER zum Download.

Interkulturelles Lernen in der Moschee

Da der Fastenmonat Ramadan vor der Tür steht und das Kennenlernen verschiedener Religionen fester Bestandteil der Mittelschule ist, besuchte die Klasse 6g am 29.03.22 die Moschee in München-Pasing.
Dort bekamen wir eine Führung vom zuständigen Imam Herr Gülten, der uns viel über die Ausstattung der Moschee, die Abläufe beim Gebet und die Gemeinsamkeiten von Islam und Christentum erzählte.

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